FILMTalk

FILMTALK 60plus: Dann passiert das Leben

20. Februar @ 17:00 17:45

FILMTALK 60plus mit kostenfreien Streaminglink

Dann passiert das Leben
Deutschland 2025, Drama, 123 Min., Regie: Neele Vollmar

Entdecke den FILMTALK 60plus – wir bringen das Kino und interessante Filmgespräche direkt nach Hause.

Am 20. Februar 2026, 17 Uhr setzen wir unsere FILMTALK-Reihe fort mit dem deutschen Drama Dann passiert das Leben von Regisseurin Neele Vollmar, das erst im November 2025 in die Kinos kam. Mit feinem Gespür für Zwischentöne und warmem Humor erzählt der Film von einem Ehepaar, dessen Alltag sich leise verändert – und davon, wie aus gewohnter Routine wieder ein echtes Miteinander entstehen kann. In den Hauptrollen überzeugen Anke Engelke und Ulrich Tukur, die der Geschichte große Authentizität und Tiefe verleihen.

Inhalt des Films: Hans war jahrzehntelang Pädagoge und steht als Schuldirektor kurz vor der Pensionierung. Die Ehe mit seiner Frau Rita wird durch eine eingespielte und ereignisarme Routine geprägt. Der gemeinsame Sohn Tom ist schon lange ausgezogen. Obwohl beide eine Unsicherheit verspüren, gibt es für Rita keinen Grund, etwas ändern zu wollen. Dann wird sie in einen nächtlichen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem ein alkoholisierter Mann ums Leben kommt. Der Unfall stellt die Beziehung auf eine harte Probe.

Warum widmen wir uns diesem Film?
Dann passiert das Leben erzählt eine Geschichte, die viele Menschen jenseits der 60 unmittelbar berührt: den Übergang in eine neue Lebensphase, das Innehalten, das Hinterfragen eingespielter Rollen – und die Frage, wie Partnerschaft sich verändert, wenn der Alltag leiser wird.

Moderation: Christa Jordan, FILM Beirat60plus
Co-Moderation: Sabine L. Distler, Curatorium Altern gestalten

Hinweis: Der FILMTALK 60plus ist ein moderiertes bundesweites Online-Format speziell für Menschen 60plus – offen, lebendig und auf Augenhöhe. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – Freude am Filmgenuss und Interesse an der Auseinandersetzung des Filmstoffs genügen! Auch wer lieber zuhören möchte, ist herzlich willkommen. Wichtig: Für diese Veranstaltung stehen nur 50 exklusive Streaminglinks zur Verfügung!

So funktioniert der FILMTALK 60plus

Anmeldung: Eine Registrierung online, per E-Mail (dialog@alterngestalten.de) oder telefonisch (09152-92 88 400) genügt. Der Streaminglink und die Teilnahme am Filmgespräch ist kostenfrei.

Film-Link erhalten: Etwa fünf Tage vor dem Termin kommt ein exklusiver und kostenfreier Link, um den ausgewählten Film zuhause über eine Mediathek oder eine andere Plattform anzusehen.

Film in Ruhe anschauen: Der Film kann entspannt und im eigenen Tempo angesehen werden. Gedanken, Fragen oder Lieblingsszenen lassen sich bei Bedarf notieren.

Zugang zum FILMTALK: Am Veranstaltungstag steht vormittags der Zoom-Zugangslink bereit. Die Online-Diskussion beginnt um 16:00 Uhr.

Gemeinsam diskutieren: Beim FILMTALK 60plus entsteht ein Austausch mit Filmbegeisterten aus ganz Deutschland. Christa Jordan begleitet das Gespräch und sorgt für eine offene, angenehme Atmosphäre.

Aufzeichnung: Der FILMTALK 60plus wird aufgezeichnet und in Form eines Zusammenschnitts anderen Filminteressierten zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion und Ihre Gedanken zum Film.

Details

Veranstalter

FILMTALK 60plus: Ich will alles. Hildegard Knef

Im Rahmen unseres FILMTALK 60plus haben wir den Dokumentarfilm „Ich will alles. Hildegard Knef“ von Luzia Schmid besprochen – ein filmisches Porträt einer Frau, die sich konsequent jeder Einordnung entzieht. Der Film lässt Hildegard Knef selbst zu Wort kommen und zeichnet ein Leben zwischen Weltstar und Ausgegrenzter, zwischen künstlerischem Ehrgeiz, öffentlicher Projektion und persönlicher Verletzlichkeit. Im Zentrum stehen Fragen nach Identität, Selbstbehauptung, dem Preis von Offenheit und dem Durchhalten in einem Leben, das von Angriffen, Sucht und Krankheit geprägt ist.

Der Film – Leben im Widerspruch

Im Mittelpunkt steht kein geschlossenes Lebensnarrativ, sondern ein offenes, widersprüchliches Selbstporträt. Gezeigt wird eine Künstlerin, die früh berühmt wird, scheitert, neu beginnt, provoziert und sich immer wieder der Öffentlichkeit aussetzt. Kriegserfahrungen, der Skandal um Die Sünderin, Hassbriefe, literarische Erfolge, schwere Krankheit, Sucht und Überforderung stehen gleichberechtigt neben Bühnenmomenten, Applaus und künstlerischer Selbstbehauptung. Der Anspruch, „alles“ zu wollen, erscheint dabei nicht als Pose, sondern als existenzielle Haltung: alles erleben, alles sagen, alles riskieren. Antworten liefert der Film nicht, aber er zeigt ein Leben in permanenter Spannung.

Das FILMTALK-Gespräch – Faszination, Ambivalenz und Erinnerung

Sabine L. Distler vom Curatorium Altern gestalten eröffnete das Gespräch und übergab Moderatorin Christa Jordan die Diskussion, die sich rasch von der Filmbetrachtung hin zu biografischen und gesellschaftlichen Fragen verlagert. Viele Teilnehmende schilderten starke emotionale Reaktionen: Mitgefühl, Bewunderung, Irritation. Immer wieder wurde Knefs Offenheit hervorgehoben – ihre Weigerung, sich zu schonen oder zu glätten, ihre Fähigkeit, Kritik auszuhalten und ihr Inneres öffentlich zu machen. Gleichzeitig wurde diskutiert, ob diese Offenheit Schutz war oder der Preis ihres Ruhms.

Mehrere Stimmen brachten persönliche Erinnerungen ein: an eine verehrte Figur der Elterngeneration, an frühe Bilder aus Medien und Presse. Andere entdeckten Knef erst durch den Film und waren überrascht von ihrer Klugheit, sprachlichen Präzision und philosophischen Tiefe. Die Aussagen der Tochter wurden als wichtiger, distanzierter Gegenpol wahrgenommen, der Nähe schafft, ohne zu idealisieren.

Filmisch wurde der Dokumentarfilm ambivalent beurteilt. Die Authentizität der Interviews und die Wucht der Persönlichkeit überzeugten, zugleich wurden Zeitsprünge, fehlende Einordnungen und Unübersichtlichkeit kritisch benannt. Das Fazit: Der Film ist nicht immer gelungen, aber die Person trägt ihn.


Eine Figur, die bleibt

Die FILMTALK-Runde war sich einig: Hildegard Knef fasziniert. Als Frau, die Tabus brach, als Künstlerin mit Gestaltungswillen, als öffentliche Figur, die Stärke und Verletzlichkeit zugleich sichtbar machte. Besonders im Kontext des Älterwerdens resonierte ihr Umgang mit Krankheit, Scheitern und öffentlicher Zuschreibung. Der Film wurde weniger als abgeschlossenes Porträt verstanden denn als Einladung, sich weiter mit dieser Zeit, dieser Frau und ihren Musik zu beschäftigen. In der Bewertung erhielt der Film überwiegend 3 von 5 Kameras.

Ein herzlicher Dank gilt allen Gesprächsgästen des FILMTALK 60plus, deren persönliche Erfahrungen, kritische Einschätzungen und Offenheit den Austausch an diesem Nachmittag geprägt und vertieft haben.


📽️ Mehr zu zukünftigen Filmtalks auf:
👉 www.filmbeirat60plus.online

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Warum der FILMTALK 60plus sehenswert ist

Der FILMTALK 60plus bietet eine einzigartige Gelegenheit, Filme aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und tiefer in die Materie einzutauchen. Die FILM Beiräte60plus liefern durch ihre unterschiedlichen Hintergründe und ihre gemeinsame Leidenschaft für Film eine bereichernde Diskussion, die sowohl informativ als auch unterhaltsam ist. Für alle Filmliebhaber und diejenigen, die tiefer in die Welt des Kinos eintauchen möchten, ist der FILMTALK sehenswert. Er bietet nicht nur eine Analyse eines bedeutenden Films, sondern auch eine Plattform für den Austausch von Gedanken und Ideen, die über den Film hinausgehen.Schalten Sie ein und lassen Sie sich von von uns auf eine filmische Reise mitnehmen, die Ihnen neue Einsichten und ein tieferes Verständnis für die Kunst des Films bietet


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FILMTALK 60plus: Ein Leben in Farbe

Im Rahmen des FILMTALK 60plus haben wir den Film Ein Leben in Farbe gesehen und diskutiert – ein Porträt der Künstlerin Eleanor, das sich konsequent einfachen Deutungen entzieht. Der Film löste sehr unterschiedliche Reaktionen aus: Begeisterung, Irritation, Ablehnung, Bewunderung. Klar wurde schnell: Dieser Film polarisiert – und genau darin liegt seine Kraft.


Der Film – Zwischen Provokation und Selbstentwurf

Ohne klassische Dramaturgie und ohne erklärende Einordnung nähert sich Ein Leben in Farbe der Künstlerin Eleanor. Der Film zeigt sie in Momentaufnahmen: körperlich präsent, kreativ, widersprüchlich, oft bewusst irritierend. Ihr Alltag in New York ist geprägt von Chaos und Konsequenz zugleich, von künstlerischer Arbeit, ungewöhnlichen Beziehungen und einer radikalen Orientierung am Jetzt. Biografische Hintergründe bleiben weitgehend offen – Herkunft, Familie, Lebensstationen werden nur angedeutet. So entsteht kein geschlossenes Porträt, sondern ein fragmentarisches Bild, das sich einfachen Zuschreibungen entzieht und die Zuschauer:innen mit offenen Fragen zurücklässt.


Das FILMTALK-Gespräch – lebendige Kontroverse, neue Sichtweisen

Sabine L. Distler von Curatorium Altern gestalten eröffnete das Gespräch und führte gemeinsam mit Moderatorin Christa Jordan durch eine Diskussion, die von Beginn an von großer Lebendigkeit und gegenseitigem Respekt geprägt war. Die Runde reagierte sehr unterschiedlich auf den Film: von Begeisterung über Ratlosigkeit bis hin zu deutlicher Ablehnung. Gerade diese Spannbreite machte den Austausch besonders intensiv.

Viele Stimmen beschrieben Eleanor als schwer einzuordnende Figur: egozentrisch und dominant für die einen, radikal frei und konsequent für die anderen. Die fehlenden Hintergrundinformationen wurden teils als Mangel, teils als bewusste Offenheit gelesen. Statt sich auf eine gemeinsame Bewertung zu verständigen, öffneten Nachfragen, Widerspruch und Weiterdenken immer wieder neue Sichtweisen auf den Film.

Zentrale Gesprächspunkte waren Eleanors Umgang mit dem Tod, ihre chaotische Lebensweise, die Beziehung zu einem deutlich jüngeren Mann und ihr offenes Spiel mit Körperlichkeit und Eitelkeit. Besonders die Schlussszene – Eleanor tanzend, mit nacktem Oberkörper – wirkte als Brennpunkt der Diskussion: für manche befremdlich, für andere ein kraftvolles Statement von Freiheit und Selbstbehauptung.

Christa Jordan lenkte den Blick immer wieder auf die zugrunde liegende Frage, die den Abend prägte: Was bedeutet Würde im Alter – und wer entscheidet darüber? Die Runde machte deutlich, dass Ein Leben in Farbe Erwartungen bewusst unterläuft und damit gängige Altersbilder infrage stellt.


Ein Film, der irritiert

Die FILMTALK-Runde war sich einig: Ein Leben in Farbe ist kein leicht zugänglicher Film, aber einer, der arbeitet. Er erklärt nicht, er versöhnt nicht – er provoziert und regt zum Weiterdenken an. Die Auseinandersetzung zeigte, wie produktiv ein Film sein kann, der keine Antworten liefert, sondern Reibung erzeugt und zur Selbstbefragung einlädt: über Freiheit, Anpassung, Verletzlichkeit und die Möglichkeit, im Alter eigene Wege zu gehen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Gesprächsgästen des FILMTALK 60plus, deren Offenheit, unterschiedliche Positionen und respektvolle Diskussionskultur diesen Austausch getragen und bereichert haben.


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Warum der FILMTALK 60plus sehenswert ist

Der FILMTALK 60plus bietet eine einzigartige Gelegenheit, Filme aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und tiefer in die Materie einzutauchen. Die FILM Beiräte60plus liefern durch ihre unterschiedlichen Hintergründe und ihre gemeinsame Leidenschaft für Film eine bereichernde Diskussion, die sowohl informativ als auch unterhaltsam ist. Für alle Filmliebhaber und diejenigen, die tiefer in die Welt des Kinos eintauchen möchten, ist der FILMTALK sehenswert. Er bietet nicht nur eine Analyse eines bedeutenden Films, sondern auch eine Plattform für den Austausch von Gedanken und Ideen, die über den Film hinausgehen.Schalten Sie ein und lassen Sie sich von von uns auf eine filmische Reise mitnehmen, die Ihnen neue Einsichten und ein tieferes Verständnis für die Kunst des Films bietet.


FILMTALK 60plus: Mein Weg – 780 km zu mir

21. November 2025 @ 16:00 16:45

FILMTALK 60plus mit kostenfreien Streaminglink

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Mein Weg – 780 km zu mir
Drama / Roadmovie, AUS 2024, 98 Min., FSK: ab 12, Regie: Bill Bennett

Der australische Filmemacher Bill Bennett (Chris Haywood) ist an einem Punkt in seinem Leben angekommen, an dem vieles infrage steht. Kurzerhand beschließt er, den Jakobsweg nach Santiago de Compostela zu gehen – 780 Kilometer zu Fuß, mit angeschlagenem Knie, wenig Vorbereitung und vielen Zweifeln im Gepäck.  Unterwegs trifft er auf Mitpilger:innen, die ihre eigenen Brüche und Lebensgeschichten mitbringen. In humorvollen, manchmal peinlichen, dann wieder sehr stillen Momenten wächst Bill an seinen Grenzen – körperlich wie innerlich. Der Film zeigt eindrucksvolle Landschaftsbilder entlang des Camino de Santiago und erzählt zugleich eine persönliche Geschichte über Älterwerden, Neuanfang und die Frage: Was trägt mich wirklich weiter?

„Mein Weg – 780 km zu mir“ basiert auf Bennetts autobiografischem Bestseller „The Way, My Way“.  Wir widmen uns diesem Film, weil er auf eindrucksvolle Weise zeigt, wie mutig, humorvoll und sinnstiftend Aufbruch und Selbstfindung auch im späteren Leben sein können – Themen, die im FILMTALK 60plus immer wieder bewegen und verbinden.

Moderation: Christa Jordan, FILM Beirat60plus
Co-Moderation: Sabine L. Distler, Curatorium Altern gestalten

Hinweis: Der FILMTALK 60plus ist ein moderiertes Online-Format speziell für Menschen 60plus – offen, lebendig und auf Augenhöhe. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – Freude am Filmgenuss und Interesse an der Auseinandersetzung des Filmstoffs genügen! Auch wer lieber zuhören möchte, ist herzlich willkommen. Wichtig: Für diese Veranstaltung stehen nur 80 exklusive Streaminglinks zur Verfügung!

So funktioniert der FILMTALK 60plus

Anmeldung: Eine Registrierung online, per E-Mail (dialog@alterngestalten.de) oder telefonisch (09152-92 88 400) genügt. Der Streaminglink und die Teilnahme am Filmgespräch ist kostenfrei.

Film-Link erhalten: Etwa fünf Tage vor dem Termin kommt ein exklusiver und kostenfreier Link, um den ausgewählten Film zuhause über eine Mediathek oder eine andere Plattform anzusehen.

Film in Ruhe anschauen: Der Film kann entspannt und im eigenen Tempo angesehen werden. Gedanken, Fragen oder Lieblingsszenen lassen sich bei Bedarf notieren.

Zugang zum FILMTALK: Am Veranstaltungstag steht vormittags der Zoom-Zugangslink bereit. Die Online-Diskussion beginnt um 16:00 Uhr.

Gemeinsam diskutieren: Beim FILMTALK 60plus entsteht ein Austausch mit Filmbegeisterten aus ganz Deutschland. Christa Jordan begleitet das Gespräch und sorgt für eine offene, angenehme Atmosphäre.

Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion zum Film.

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Veranstalter

FILMTALK 60plus: Ein Leben in Farbe

12. Dezember 2025 @ 16:00 16:45

FILMTALK 60plus mit kostenfreien Streaminglink

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Ein Leben in Farbe
Österreich 2025, Regie: Axel Stasny, 71 Min.

Die Dokumentation porträtiert die 92-jährige Eleanor Ambos – eine außergewöhnliche, lebenshungrige Frau, die sich nicht in gängige Vorstellungen vom Alter einordnen lässt. Farbvoll, impulsiv und ungewohnt frei gestaltet sie ihren Alltag, während hinter ihrer energiegeladenen Art auch brüchige Lebensmomente und alte Verletzungen sichtbar werden. Der Film zeigt ein kraftvolles, widersprüchliches und zutiefst menschliches Bild vom Älterwerden – fernab von Klischees und voller Überraschungen.

Warum wir uns diesem Film widmen:
„Ein Leben in Farbe“ lädt dazu ein, ein erweitertes und vielfältigeres Bild vom Alter zu entdecken. Er macht Mut, eigene Lebenswege sichtbar zu machen und zeigt, wie reich, widersprüchlich und inspirierend das Alter sein kann – genau deshalb bereichert er unsere Arbeit und den Austausch im FILMTALK 60plus.

Moderation: Christa Jordan, FILM Beirat60plus
Co-Moderation: Sabine L. Distler, Curatorium Altern gestalten

Hinweis: Der FILMTALK 60plus ist ein moderiertes Online-Format speziell für Menschen 60plus – offen, lebendig und auf Augenhöhe. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – Freude am Filmgenuss und Interesse an der Auseinandersetzung des Filmstoffs genügen! Auch wer lieber zuhören möchte, ist herzlich willkommen. Wichtig: Für diese Veranstaltung stehen nur 80 exklusive Streaminglinks zur Verfügung!

So funktioniert der FILMTALK 60plus

Anmeldung: Eine Registrierung online, per E-Mail (dialog@alterngestalten.de) oder telefonisch (09152-92 88 400) genügt. Der Streaminglink und die Teilnahme am Filmgespräch ist kostenfrei.

Film-Link erhalten: Etwa fünf Tage vor dem Termin kommt ein exklusiver und kostenfreier Link, um den ausgewählten Film zuhause über eine Mediathek oder eine andere Plattform anzusehen.

Film in Ruhe anschauen: Der Film kann entspannt und im eigenen Tempo angesehen werden. Gedanken, Fragen oder Lieblingsszenen lassen sich bei Bedarf notieren.

Zugang zum FILMTALK: Am Veranstaltungstag steht vormittags der Zoom-Zugangslink bereit. Die Online-Diskussion beginnt um 16:00 Uhr.

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Veranstalter

FILMTALK 60plus: Ich will alles – Hildegard Knef

16. Januar @ 16:00 16:45

FILMTALK 60plus mit kostenfreien Streaminglink

Ich will alles – Hildegard Knef
Deutschland 2025, Dokumentarfilm, 98 Min., Regie: Luzia Schmid

Entdecke den FILMTALK 60plus – wir bringen das Kino und interessante Filmgespräche direkt nach Hause.

Die Dokumentation  widmet sich einer der außergewöhnlichsten Persönlichkeiten des deutschsprachigen Kulturlebens. Hildegard Knef – Schauspielerin, Sängerin, Autorin und Jahrhundertfrau – bewegte sich über fünf Jahrzehnte hinweg zwischen internationalem Ruhm, persönlichem Scheitern und immer neuen künstlerischen Neuanfängen. Der Film zeichnet ein vielschichtiges Porträt dieser bemerkenswerten Frau, die sich trotz aller Widerstände selbst treu blieb und ihr Leben mit Mut, Kreativität und radikaler Offenheit führte.

Archivmaterial, Interviews und ihre eigene Stimme verweben sich zu einem kraftvollen Dokumentarfilm über eine Künstlerin, die nie stillstand – und die mit ihrem berühmten Satz „Ich will alles“ eine ganze Generation prägte.

Warum widmen wir uns diesem Film?
Weil Hildegard Knef mit ihrem Lebensweg eindrucksvoll zeigt, dass Kreativität, Selbstbestimmung und der Mut zur Neuorientierung nicht an Alter, Krisen oder gesellschaftliche Erwartungen gebunden sind. Ihr Lebenswerk inspiriert dazu, weiterzugehen, weiterzudenken und sich immer wieder neu zu erfinden – Themen, die im FILMTALK 60plus eine besondere Resonanz finden.

Moderation: Christa Jordan, FILM Beirat60plus
Co-Moderation: Sabine L. Distler, Curatorium Altern gestalten

Hinweis: Der FILMTALK 60plus ist ein moderiertes Online-Format speziell für Menschen 60plus – offen, lebendig und auf Augenhöhe. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – Freude am Filmgenuss und Interesse an der Auseinandersetzung des Filmstoffs genügen! Auch wer lieber zuhören möchte, ist herzlich willkommen. Wichtig: Für diese Veranstaltung stehen nur 80 exklusive Streaminglinks zur Verfügung!

So funktioniert der FILMTALK 60plus

Anmeldung: Eine Registrierung online, per E-Mail (dialog@alterngestalten.de) oder telefonisch (09152-92 88 400) genügt. Der Streaminglink und die Teilnahme am Filmgespräch ist kostenfrei.

Film-Link erhalten: Etwa fünf Tage vor dem Termin kommt ein exklusiver und kostenfreier Link, um den ausgewählten Film zuhause über eine Mediathek oder eine andere Plattform anzusehen.

Film in Ruhe anschauen: Der Film kann entspannt und im eigenen Tempo angesehen werden. Gedanken, Fragen oder Lieblingsszenen lassen sich bei Bedarf notieren.

Zugang zum FILMTALK: Am Veranstaltungstag steht vormittags der Zoom-Zugangslink bereit. Die Online-Diskussion beginnt um 16:00 Uhr.

Gemeinsam diskutieren: Beim FILMTALK 60plus entsteht ein Austausch mit Filmbegeisterten aus ganz Deutschland. Christa Jordan begleitet das Gespräch und sorgt für eine offene, angenehme Atmosphäre.

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Veranstalter

FILMTALK 60plus: Mein Weg – 780 km zu mir

 Im Rahmen unseres FILMTALK 60plus haben wir den Film „Mein Weg – 780 km zu mir“ besprochen – eine Pilgergeschichte, die einen älteren Mann auf dem Jakobsweg begleitet und Fragen nach Sinnsuche, Veränderung und Durchhaltewillen im späteren Lebensalter stellt. Im Zentrum steht Bill zugleich Hauptdarsteller, Drehbuchautor und Regisseur, der sich ohne großes Pathos, aber mit viel Gepäck – äußerlich wie innerlich – auf den Camino macht und unterwegs auf Mitpilger:innen, körperliche Grenzen und alte Beziehungsmuster trifft.

Der Film – Zwischen Sinnsuche und Camino-Postkarte

Mit wenig Vorbereitung, körperlichen Einschränkungen und einer spürbaren inneren Unruhe bricht Bill auf. Er weiß zu Beginn selbst nicht genau, warum er läuft, nur dass er „gehen muss“. Die Kamera begleitet ihn durch Dörfer, Herbergen und über Pässe, zeigt Kniebandagen und schmerzverzerrte Momente ebenso wie die stillen Abende mit anderen Pilger:innen. Zugleich fängt sie Momente ein, in denen er versucht, vertraute Muster hinter sich zu lassen, Verantwortung zu übernehmen und allmählich zu begreifen, wonach er auf diesem langen Weg eigentlich sucht. Am Ende erreicht er Santiago – doch die erhoffte Antwort auf die Frage, wer er nach den 780 Kilometern geworden ist, bleibt offen.


Das FILMTALK-Gespräch – kritische Distanz, geteilte Erfahrungen, klare Haltungen

Sabine L. Distler vom Curatorium Altern gestalten eröffnete das Gespräch und führte gemeinsam mit Moderatorin Christa Jordan durch eine Diskussion, die sich rasch vom reinen Filmeindruck hin zu persönlichen Camino-Erfahrungen, Altersbildern und Fragen der Glaubwürdigkeit verlagerte. Die Runde war vielfältig besetzt: Menschen, die den Camino selbst gegangen sind, langjährige Cineast:innen und Neueinsteiger – alle brachten differenzierte Perspektiven ein.

Viele Stimmen beschrieben Bill als schwer zugängliche Figur: oberflächlich erzählt, emotional wenig greifbar und in seiner behaupteten Wandlung kaum überzeugend. Gleichzeitig wurden kleine Momente der Annäherung gewürdigt – eine Entschuldigung, ein zurückgegebenes Handtuch, der Wechsel des Wanderstocks. Diese Ambivalenz prägte das gesamte Gespräch: Kritik an der Inszenierung, aber Interesse an den Fragen, die der Film aufwirft.

Wiederholt rückten jene Passagen in den Vordergrund, in denen der Film ohne Worte auskommt. Landschaft, Musik und symbolische Motive – die Schnecke, der Stock, das Handtuch – entfalten still ihre Wirkung.

Christa Jordan betonte, dass der Film trotz seiner erzählerischen Schwächen eine Kernbotschaft transportiert, die im Alter besondere Resonanz findet: den Mut, vertraute Muster zu verlassen. Die Gruppe griff diesen Gedanken auf und formulierte deutlich, wie wichtig es sei, große Wünsche im Alter zu verfolgen – selbst dann, wenn das Umfeld sagt „Du spinnst“.


Ein Film, der Fragen öffnet

Die FILMTALK-Runde war sich einig: „Mein Weg – 780 km zu mir“ ist kein filmisches Meisterwerk, aber ein Film, der Fragen sichtbar macht: nach Glaubwürdigkeit, nach innerer Bewegung, nach dem Gewicht biografischer Last und nach der Freiheit, dennoch weiterzugehen. Bei der Bewertung erhielt der Film nur 3 von 5 Kameras. Die Diskussion zeigte, wie produktiv ein Film sein kann, der erzählerisch nicht vollständig einlöst, was er verspricht.

Ein herzlicher Dank gilt allen Gesprächsgästen des FILMTALK 60plus, deren persönliche Erfahrungen, kritische Einschätzungen und Offenheit den Austausch an diesem Nachmittag geprägt und vertieft haben.


📽️ Mehr zu zukünftigen Filmtalks auf:
👉 www.filmbeirat60plus.online

#MeinWeg780KmZuMir #FILMTALK60plus #Roadmovie #PilgernImAlter #Camino #RausAusDerKomfortzone #AlternGestalten #Filmbeirat60plus #GemeinschaftErleben

Warum der FILMTALK 60plus sehenswert ist

Der FILMTALK 60plus bietet eine einzigartige Gelegenheit, Filme aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und tiefer in die Materie einzutauchen. Die FILM Beiräte60plus liefern durch ihre unterschiedlichen Hintergründe und ihre gemeinsame Leidenschaft für Film eine bereichernde Diskussion, die sowohl informativ als auch unterhaltsam ist. Für alle Filmliebhaber und diejenigen, die tiefer in die Welt des Kinos eintauchen möchten, ist der FILMTALK sehenswert. Er bietet nicht nur eine Analyse eines bedeutenden Films, sondern auch eine Plattform für den Austausch von Gedanken und Ideen, die über den Film hinausgehen.Schalten Sie ein und lassen Sie sich von von uns auf eine filmische Reise mitnehmen, die Ihnen neue Einsichten und ein tieferes Verständnis für die Kunst des Films bietet


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FILMTALK 60plus: EDIE – für Träume ist es nie zu spät

25. Juli 2025 @ 17:00 17:45

FILMTALK 60plus mit kostenfreien Streaminglink

EDIE – für Träume ist es nie zu spät
Tragikomödie,  GB 2017, 102 Min., FSK: ab 0, Regie: Simon Hunter

Edie (Sheila Hancock) hat ihren Ehemann nach dessen Schlaganfall 30 Jahre lang gepflegt. Nun ist er tot. Die 83-jährige Frau weiß, dass sich die „verlorene“ Zeit nicht zurückholen lässt, doch in ein Altersheim lässt sie sich dennoch nicht stecken. Sie hat nämlich andere Pläne: den Mount Suilven im Westen der schottischen Highlands möchte sie endlich besteigen mit Hilfe eines Bergführers.

“EDIE ist eine „anrührende, in der Titelrolle bravourös gespielte Tragikomödie, die durch atemberaubende Landschaftsaufnahmen und die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft Generationen verbindet” (filmdienst)

Moderation: Christa Jordan, Co-Moderation: Sabine L. Distler, Altern gestalten

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Wie funktioniert der Ablauf?

–> Registrieren Sie sich hier ONLINE für den FILMTALK 60plus.

    –> Sie erhalten spätestens 5 Tage vor dem Online-Termin einen exklusiven und kostenfreien Link, um den Film gemütlich zuhause anzusehen.

    –> Notieren Sie sich gerne Fragen, Gedanken und Lieblingsszenen. Was würden Sie gerne über den Film wissen?

    –> Treten Sie dann am Freitag, 25.7.2025, 17.00 Uhr unserer Zoom-Konferenz bei. Den Link dazu erhalten Sie ca. 1 Tage zuvor.

    –> Tauschen Sie sich gemeinsam über den Film aus und lernen Sie exklusiv die Regisseurin kennen.

    Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion und Ihre Gedanken zum Film.

    Empfehlung: Neben der Online-Registrierung ist auch eine Anmeldung bei Curatorium Altern gestalten möglich. Entweder per Mail oder per Telefon. Sprechen Sie uns auch gerne an, wenn Sie im Vorfeld den Zugang zu Zoom testen möchten.

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    Veranstalter

    FILMTALK 60plus: IN VOLLER BLÜTE

    20. Juni 2025 @ 17:00 17:45

    FILMTALK 60plus mit kostenfreien Streaminglink

    IN VOLLER BLÜTE
    Biopic/ Drama,  GBR 2023, 102 Min., FSK: ab 12, Regie: Oliver Parker

    Bernard Jordan (Michael Caine) flieht quasi aus seinem Pflegeheim und macht sich auf den Weg nach Frankreich, um dort in der Normandie zusammen mit anderen Kameraden den im Zweiten Weltkrieg vor 70 Jahren bei der Landung Gefallenen zu gedenken. Mit dieser Aktion kommt Bernard im Sommer 2014 zu weltweitem Ruhm, die Presse aus aller Herren Länder interessiert sich für sein Abenteuer. Für Bernard scheint der Trip jedoch gar kein großes Wagnis gewesen zu sein. Sich scheinbar überlebensgroßen Aufgaben zu stellen, gehörte für ihn seit dem Krieg selbstverständlich zum Leben dazu. Doch langsam holen ihn die schlimmen Kriegserfahrungen ein. Jedoch kann er immer auf Rene (Glenda Jackson), die Frau an seiner Seite zählen.

    “Jackson (86) und Caine (90) spielen keine Karikaturen der Rüstigkeit, sondern das vergnügte Erkunden dessen, was noch in ihren Kräften steht.” (epd Film)

    Moderation: Christa Jordan, Co-Moderation: Sabine L. Distler, Altern gestalten

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      –> Treten Sie dann am Freitag, 20.6.2025, 17.00 Uhr unserer Zoom-Konferenz bei. Den Link dazu erhalten Sie ca. 1 Tage zuvor.

      –> Tauschen Sie sich gemeinsam über den Film aus und lernen Sie interessante Gesprächspartner kennen.

      Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion und Ihre Gedanken zum Film.

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      FILMTALK 60plus: ICE AGED

      9. Mai 2025 @ 17:00 17:45

      FILMTALK 60plus mit kostenfreien Streaminglink

      ICE AGED
      Dokumentarfilm, 2024, 110 Minuten, Drehbuch und Regie: Alexandra Sell

      Kinder haben Träume – sie möchten etwas Besonderes im Leben machen, entdeckt und berühmt werden. Doch mit zunehmendem Alter verblassen die Illusionen, und der Alltag lässt viele dieser Ziele in Vergessenheit geraten. Doch manche Visionen bleiben – sie sind immer da und wollen gelebt werden. Der Film zeigt sechs Frauen und Männer, die ihr Leben lang vom Eiskunstlauf fasziniert waren – und ihre Leidenschaft im Alter endlich ausleben. Sie treten bei der Weltmeisterschaft im Hobby-Eiskunstlauf an, die jedes Jahr im bayerischen Oberstdorf stattfinden.  Der Film begleitet diese sechs Menschen durch die Höhen und Tiefen des Eiskunstlauf-Sports, lässt uns teilhaben an ihrem Alltag, ihren Schicksalsschlägen und Hoffnungen und zeigt uns: Träume und Sehnsüchte wollen gelebt werden!

      Beim FILMTALK zu Gast: Alexandra Sell, Regisseurin
      Moderation: Christa Jordan, Co-Moderation: Sabine L. Distler, Altern gestalten

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      Wie funktioniert der Ablauf?

      –> Notieren Sie sich gerne Fragen, Gedanken und Lieblingsszenen. Was würden Sie gerne über den Film wissen?

      –> Treten Sie dann am Freitag, 9.5.2025, 17.00 Uhr unserer Zoom-Konferenz bei. Den Link dazu erhalten Sie ca. 1 Tage zuvor.

      –> Tauschen Sie sich gemeinsam über den Film aus und lernen Sie exklusiv die Regisseurin kennen.

      Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion und Ihre Gedanken zum Film.

      Empfehlung: Neben der Online-Registrierung ist auch eine Anmeldung bei Curatorium Altern gestalten möglich. Entweder per Mail oder per Telefon. Sprechen Sie uns auch gerne an, wenn Sie im Vorfeld den Zugang zu Zoom testen möchten.

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